header1.jpg

Scubuddies beim Kanufahren – von Jörg Gauer

Am 25.Mai 2003 haben sich einige von uns nach Hohenstadt aufgemacht, um der „wilden“ Pegnitz zu trotzen. Mit dabei waren Tanja, Andi H., Gerlinde, Andi M., Anja, Roland, Sonja, Jörg, Anke und Bernd.

Bei Zeiten ging es los und wir trafen uns am Campingplatz bei Familie Müller. Als erstes wurden die Boote in Augenschein genommen und auf den Anhänger verladen und dann nahm das Schicksal seinen Lauf und das Abenteuer begann. Wir fuhren mit dem Auto ein paar Kilometer flussaufwärts zur Einstiegsstelle nach Rupprechtsstegen.

Dort ließen wir die Boote ein und die Scubuddies begaben sich völlig artuntypisch diesmal aufs Wasser. Es schaukelte, es schwappte und einige hatten gleich nach dem Einsetzen mit der Strömung zu kämpfen denn die Pegnitz bestimmte die Fahrtrichtung. Die Kanus drehten sich und die ersten Kollisionen waren nicht zu verhindern. Als wir uns einigermaßen an die neue Herausforderung gewöhnt hatten, wurde die Richtung grob angepeilt und bereits nach kurzer Wegstrecke machten wir die erste Rast.

Mitten auf dem Fluss haben wir alle Boote aneinander befestigt, fast den gesamten Fluss blockiert und uns treiben lassen. Anke und Bernd versorgten uns mit Leckerlies und Dank Gerlinde gab es Beerenwein. Nach der Stärkung ging es weiter. Der eigentlich ruhige Fluss hatte doch einige Tücken. Strömung, Stromschnellen und etliche Flusswindungen und vor allem viele Bäume, die am Ufer wuchsen. Dies hatte zur Folge, dass einige Bootsbesatzungen ziemlich unfreiwillig mit den Baumriesen Bekanntschaft machen mussten. Der Kampfslogan von Anja und Roland war: „Der Busch gehört uns!“

Auch für andere waren die Äste sehr niedrig und so schallte es von Andi M.: „Fisch mer mol mei Kapp´n aus´m Wasser, die säfft glei ab!“ Die wunderschöne Flusslandschaft entschädigte uns von leichten Blessuren und zog uns alle in Ihren Bann. An 4 Wehren mussten wir die Boote umsetzen und sie drumherum tragen. Nach ca. 2 Stunden gemütlichen paddelns kehrten wir bei einem Gasthof ein.

Es gab eine zünftige Brotzeit und vor allem ein kühles Blondes, das wir uns auch redlich verdient hatten. Weiter ging es dann zum Endspurt. An Berghängen vorbei unter Brücken und kleinen Stegen hindurch kamen wir dem Ziel immer näher. Natur pur! Baby-Enten, Wasserratten, Forellen, Kühe und vieles mehr gab´s zu sehen. Eine Wasserratte hat es dem Team Tanja und Andi besonders angetan. Sie wollten das süße Tier aus ca. 1 cm Entfernung beobachten und blieben dabei am Ufer stecken. Auf dem letzten Stück hatte die Pegnitz noch einige Überraschungen für uns parat. Herunterragende Äste, Windungen, Strudel und Strömungen waren unsere Widersacher.

Sonja und ich haben – wortwörtlich – fast jede Kurve gekratzt. Aber wir haben es geschafft. Wohlbehalten kamen wir alle am Campingplatz an. Anmerken sollte man hier, dass kein Boot gekentert ist und wir uns alle wacker geschlagen haben. Einige hatten trotzdem ziemlich nasse Klamotten, das kam aber von den erbitterten Wasserschlachten. Ein toller Tag mit vielen Eindrücken, viel Aktivität und sehr viel Spaß ging zu Ende. Wiedereinmal zeigte sich, dass die Scubuddies eine ganz tolle Truppe sind. Wir waren alle der Ansicht – dass muss wiederholt werden! Jörg Gauer PS: Danke an Sonja für die tolle Planung.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.