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Leipziger Allerlei / Scubuddies testen den Kulki – von Martin Pauli

Wir hatten schon viel positives über den Kulkwitzer-See bei Leipzig gehört, aber Scubuddies gehen den Dingen auf den Grund, also mußte dieses Gewässer natürlich eingehender begutachtet werden.

Am 12. Juli brach also eine Scubuddies-Delegation bestehend aus Anja, Jörg, Jonni, Katja, Manni, Martin und Wolfgang nach Neufünfland auf um sich mal ein bißchen umzuschauen und bei dieser Gelegenheit gleich noch ein paar AOWD’s zu züchten.

Gewohnt haben wir im Hotel Kastanienhof in Quesnitz etwa 3 Kilometer von der Tauchbasis entfernt und waren sehr zufrieden. Die Zimmer waren sauber und funktionell und das Essen hervorragend. Wie immer beim Tauchen hielt sich unser Elan für nächtliche Aktivitäten ziemlich in Grenzen, so daß nach dem Abendessen für alle nur noch der „One-way Pivot“ ins Bett anstand.

Um das Fazit vorwegzunehmen, wir hatten zwei absolut geniale Tauchtage und können vier Scubuddies zum bravourös bestandenen AOWD gratulieren.

Der Kulkwitzer See liegt im Leipziger Vorort Lausen und ist maximal 32 Meter tief. Die Sichtweiten sind berühmt gut und lagen auch bei unseren Tauchgängen zwischen 6 und 10 Metern. Einziges Manko waren die extrem niedrigen Wassertemperaturen ab einer Tiefe von 12 Metern.

Doch nun zu den Tauchgängen. Die Sichtweiten haben wir ja bereits lobend erwähnt, aber auch sonst verwöhnte uns der See mit etlichen Sehehenswürdigkeiten.

Zu Übungszwecken sind etliche Plattformen in verschiedenen Tiefenbereichen vorhanden, braucht man diese nicht für irgendwelche Übungen lohnt sich allemal ein kurzer Blick darunter, da hier immer eine Vielzahl an Fischen anzutreffen war.

Wrack-Fans kommen durch eine versenkte Piper und durch einige alte Loren aus den Zeiten des Tagebaus zu ihrem Recht..

Auch für die Unterwasser-Naturalisten war bestens gesorgt und unsere Logbücher sind jetzt gefüllt mit so ziemlich allem was im Süßwasser sehenswert ist

Besonders sehenswert ist wie so oft der Flachwasserbereich zwischen zwei und sechs Meter Tiefe, das ist zudem eine ideale Gelegenheit sich nach den Tieftauchgängen wieder halbwegs aufzuwärmen. Die meist flachen Tauchgänge führen dann auch zu der respektablen Tauchzeit von 220 Minuten in der wir zudem etliche Kilometer quer durch den See zurückgelegt haben. Das war ein prima Flossentraining.
Zu Anjas Leidwesen haben wir die ausgesetzte Rotwangenschildkröte, von der uns andere Taucher berichteten, zwar nicht gefunden, neben den obligatorischen Barschen waren aber Hechte, verschieden Karpfen, Rotfedern, Döbel, ein kapitaler Waller sowie ein Süßwasserkrebs ständige Begleiter unserer fünf Tauchgänge.

Der Kulki hat seinen guten Ruf also vollkommen zurecht und wird zukünftig sicher häufiger im Fahrtenprogramm der Scubuddies zu finden sein. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an alle Mitarbeiter der Tauchbasis Delphin sowie des Hotel Kastanienhof, die uns an diesem Wochenende prima unterstützt haben. Wir kommen gerne wieder.

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