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Italiens Top Dive Sites – Giglio – von Didi Schönberg

Giglio ist eine der schönsten Inseln und einer der Top Dive Spots in Italien. Nach über 30 Tauchfahrten und 500 Tauchgängen in den letzten 10 Jahren kenne ich diese Insel und ihre Unterwasserwelt sehr gut. Inzwischen habe ich dort viele gute Freunde gefunden und Giglio ist für mich wie eine zweite Heimat.

Diese traumhafte Insel liegt vor der Landzunge Argentario (Gr) und ist ein wichtiges Touristenziel für Taucher, die von ganz Europa kommen. Sie liegt vor der italienischen Toskana, südlich von Elba.
Besonders schön auf dem kleinen Eiland mit nur 21 km² ist der Hafen, Giglio Porto. Verwunschen und verwinkelt ist Giglio Castello, eine mittelalterliche Festung auf dem Rücken des Berges, der Giglio überzieht. Auf der gegenüberliegenden Seit von Porto liegt Campese, ein neuer, stark touristisch geprägter Ort.
Die Unterwasserwelt bietet einen intensiven Kontakt mit der schönen und noch wilden Natur. Außer dem Meer bietet sich die Insel auch für viele Ausflüge an, um die Fauna und die Flora auf dieser Insel kennenzulernen.
Giglio war bereits in der Steinzeit bewohnt und auch die Etrusker herrschten hier. Giglio wurde von Barbarossa heimgesucht und ausgeraubt, aber auch die Türken besetzten die Insel und wurden erst 1799 vertrieben.
Die Tauchplätze der Insel der Lilie gehören zu den aufregendsten des Mittelmeers. Vom sandigen Grund erheben sich Granitfelsen, welche die Insel umgeben. Die Felswände sind bedeckt von Gorogoniewäldern. Die wunderbare farbige Szenerie hat Bewohner wie Brassen, Corvina nigra, Conger, Zahnbarsche, Barracudas, Mondfische, Muränen usw.
Häufig trifft man auf Monfische (pesce luna) , Thunfische (tonni), vor allem im Frühjahr durch den Einfluss der Strömungen auf die Fischschwärme. Für die Freunde der Meeresbiologie gibt es überall Gelegenheit zur Bewunderung von Lebewesen, wie axinellae ( gelbe Krustenpolype), Schwarze Koralle ( gerardia savaglia) – ein Mekka für Fotografie und Viedeo.
Die nahe gelegene Insel Giannutri bietet die atemberaubende Präsenz der roten Koralle und einige Wracks voller Leben. Alle Unterwasseraktivitäten werden von Kursen verschiedener Stufen sowie durch die Möglichkeit, Boote und Ausrüstung zu mieten, unterstützt. In Campese liegt das Institut für marine Biologie. Gegründet wurde es vom Kieler Dr. Claus Valentin, der hier deutschsprachige Meeresbiologie Seminare durchführt. Auch fungiert es als eine ganz normale Tauchbasis. Hier gibt es alles von der Leihausrüstung bis zu geführten Tauchgängen.
In Campese befindet sich die größte Tauchbasis der Insel, und zwar Deep Blue Diving von Aldo Baffigi, welcher auch sehr gut deutsch spricht.
Einige der schönsten Tauchplätze auf Giglio sind: Punta del Fenaio, Punta delle Secche, Prima e Seconda Secca, Corvo, Secca della Croce, Pignocchi, Le Scole und Acquario. Hier kann man auch im November noch angenehm bei 21 Grad Wassertemperatur tauchen.
Neben dem Tauchen kann man auch sehr gut in den kleinen Restaurants essen und den einheimischen 20% starken Weißwein trinken.
Erreichbar ist die Insel am besten mit dem PKW von Deutschland aus ,über dem Brenner, Richtung Florenz bis Porto Santo Stefano. Die Fahrtzeit vom Brenner bis Porto Santo Stefano beträgt ca. 5.30 Stunden. Von hier aus geht es dann mit der Fähre in ungefähr eine Stunde nach Giglio.
Didi
PS: sollte jemand noch genauere Informationen zu Giglio benötigen, dann schreibt mir bitte unter didi.s@dnet.it

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