header1.jpg

10 Scubuddies im Tiefenrausch – von Michaela Knauer

An einem Samstag entdeckten wir im Institut für Überdruck-Medizin in Regensburg 10 verrückte Scubuddies, die sich einem Versuch unterzogen. Die Taucher Jörg, Alexandra, Martin, Anja, Michael, Lisa, Peter, Viola, Sandra und Michaela wollten ihren Tiefenrekord mit einer 50-Meter-Druckkammer-Fahrt brechen.
Nach einer kurzen Einweisung in die Verhaltensregeln bei einer 50-Meter-Schleusung durch Urs und großzügiger Versorgung mit Nasenspray, nahmen die Teilnehmer auf den ihnen zugewiesenen Sitzen Platz und dann ging die Fahrt auch schon los.

Die Teilnehmer wurden auf ihrer Fahrt von Flo dem Druckkammer-Guide begleitet. Außerdem standen Sie unter dauerhafter Überwachung eines qualifizierten Teams, das für die körperliche und "geistige" Sicherheit zur Verfügung stand.

Nachdem der Druck langsam zunahm, die Temperatur stieg und die Nasen dauerhaft zum Druckausgleich gedrückt wurden, konnte schon nach einigen Metern bei so manchem Teilnehmer (Sandra bei ca. 12m) ein kleiner Tiefenrausch festgestellt werden.
Mit jedem Meter den es mehr in die Tiefe ging wurde die Stimmung in der Kammer ausgelassener.

Als Flo mit seiner Helium-Stimme zu sprechen begann und den Zauberstab auspackte, konnte sich Sandra vor Lachen kaum mehr auf ihrem Sitz halten.

In 50-Metern Tiefe angekommen wurde die Reaktion, Geschicklichkeit, Intelligenz und Ausdrucksweise der Teilnehmer durch verschiedene Spielchen getestet.

Beim Begriffe raten durch Pantomime kroch Anja auf dem Boden, Peter drückte sich mit dem Titti-Kacka-See um die Bullen-Besamungs-Anlage, Jörg auf der verzweifelten Suche nach ein Ecke in der U-Boot-förmigen Druckkammer, schaffte es am Ende doch noch Reit im Winkel darzustellen, Lisa hatte es mit dem Nasenbär schwer und Sandra zog sich beim Begriff Nacktschnecke fast aus.
Beim Intelligenztest wurden die Scubuddies auf eine Harte Probe gestellt. Glücklicherweise waren einige helle Köpfchen auch durch die Ausnahmesituation kaum beeinträchtigt.

Auf dem Weg wieder nach oben gab es dann noch "was Spannendes, was zum Spielen und Schockolade". Das Zusammenbauen des Spielzeuges war für manche allerdings eine echte Herausforderung.

Am 9m gab es dann Sauerstoff pur durch eine Maske. Da hieß es dann Mund halten und durchschnaufen. Mit ein bisschen Musik durch Kopfhörer konnte sich da jeder der Scubuddies die Langeweile während des langen Deko-Stops vertreiben.

Für die Teilnehmer war es sicherlich ein unvergessliches Erlebnis.
Wir danken dem tollen Team vom Institut für Überdruck-Medizin in Regensburg für die gute Betreuung und wünschen den nächsten Teilnehmern der 50m-Fahrt schon jetzt viel Spaß.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.